Markt und Produktvorteile

Unser biologisches Non-Food-Öl kann unter anderem in der Kosmetik- und
Pharmaindustrie eingesetzt werden. Auf dem Kraftstoffmarkt dient es als Rohstoff
zur Bio-Dieselproduktion.

Unser biologisches Non-Food-Öl ist regenerativ, weil dessen Gewinnung aus
nachwachsenden Pflanzen unendlich ist. Es gewinnt zunehmend an ökonomischer
Attraktivität, da der Weltmarktpreis für mineralisches Öl kontinuierlich steigt.

Unser Biokraftstoff spart CO2 in seiner Ökobilanz im Vergleich zum mineralischen
Produkt und verursacht weniger Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffgase im
Vergleich zur herkömmlichen Dieselverbrennung. Acazis AG-Biokraftstoff enthält
keinen Schwefel und verursacht dadurch keinen sauren Regen.

Unser Biokraftstoff bewirkt eine Leistungssteigerung des Motors durch sauberere
Verbrennung und erfüllt die DIN EN 14214. In Bezug auf den Transport besitzt unser
biologisches Öl einen geringen Flammpunkt und - gelangt es in das Erdreich - ist es
biologisch leicht abzubauen.

Weil es sich bei unserem biologischen Öl durchgehend um ein Non-Food-Bioöl handelt,
greift es nicht in die Marktmechanismen des Nahrungsmittelbereiches ein.


Anbau und Gewinnung

Acazis AG hat im ersten Schritt in Äthiopien eine Anbaufläche von 56.000 ha für die
nächsten fünfzig Jahre gepachtet. Hier befinden sich die umweltgerechten Bepflanzungen
für unser biologisches Non-Food-Öl. Die FEP besitzt zudem weitere Konzessionen
für etwa 200.000 ha Land

Es kommt eine heimische Pflanze zum Einsatz:

Die Castorpflanze (ricinus communis) gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse.
An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche. Sie ist ein in Afrika
schnellwachsender Busch, der nach kurzer Zeit reichlich Früchte - die ölhaltigen sogenannten
Castorbohnen - trägt. Die Castorpflanze ist etwa vier Jahre nutzbar und wird danach umgepflügt.
Der Agrarboden ist danach direkt mit allen anderen Gewächsen bepflanzbar und kann für die
Bevölkerung in der Zeit für individuelle Anbauten genutzt werden. Es entsteht keine Monokultur.

Die Pflanze ist nicht für den menschlichen Verzehr geeignet.
Sie wächst entweder auf schon bestehenden Flächen oder sie kann wegen ihrer extremen
Anspruchslosigkeit auf kargen Böden, die der Bevölkerung für eine aufwändige Bewässerung
kein Wasser nehmen, kultiviert werden. Sie muss nicht aufwändig gedüngt und bewässert werden.
Ihr Anbau kollidiert nicht mit den Interessen von Pflanzungen im Nahrungsmittelbereich.

Unsere neu errichtete Ölmühle wurde Ende 2007 eingeweiht. Derzeit ist die Ölmühle in der Lage jährlich
30.000 Tonnen des pflanzlichen Öls zu produzieren.